Orte der Zusammenarbeit
DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH, Köln
Für die DEG, ein Tochterunternehmen der Förderbank KfW, entwickelten wir neue dezentrale Begegnungs- und Kommunikationsflächen – gemeinsam mit den Mitarbeitenden, von der ersten Idee bis zur realisierten Arbeitsumgebung.
Sprechen Sie uns für eine Führung durch das realisierte Projekte gerne an.
Kick Off - Erste Schritte
Die bestehenden Arbeitswelten sollten um neue Räume ergänzt werden, die unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit ermöglichen. Gefragt waren Bereiche für hybride Besprechungen, flexible Workshops und informellen Erfahrungsaustausch – ebenso wie Rückzugsmöglichkeiten für konzentriertes Arbeiten und körperliche Aktivitäten.
Ein gemeinsamer Projektauftakt schuf ein einheitliches Verständnis für die Ziele, Anforderungen und den geplanten Entwicklungsprozess.
Thematische Workshops zur Anforderungsermittlung
Im Mittelpunkt unseres Beratungsansatzes standen die späteren Nutzerinnen und Nutzer. In Workshops betrachteten wir ihre Arbeitsweisen, sammelten Anforderungen und entwickelten daraus konkrete Nutzungsszenarien. Die Perspektiven der Mitarbeitenden flossen damit unmittelbar in die räumliche Planung und die spätere Ausstattung ein.
Virtual Reality
Die gemeinsam erarbeiteten Anforderungen übersetzten wir in erste räumliche Konzepte. Bei einer Zwischenveranstaltung konnten die Mitarbeitenden den aktuellen Planungsstand mithilfe einer VR-Brille virtuell erleben. Raumwirkung, Möblierung und Abläufe wurden dadurch bereits vor der Umsetzung anschaulich und überprüfbar. Die gewonnenen Rückmeldungen nutzten wir für die weitere Ausarbeitung.
Gestaltungs- und Materialkonzept
Parallel zur räumlichen Planung entwickelten wir ein abgestimmtes Gestaltungs- und Materialkonzept. Moodboards bündelten Farben, Materialien, Oberflächen und atmosphärische Leitideen. Darauf aufbauende Renderings übersetzten diese Ideen in konkrete Raumbilder und bildeten eine verlässliche Grundlage für die weiteren Entscheidungen.
Gesamtkonzept
Aus den Anforderungen der Mitarbeitenden, den Nutzungsszenarien und den gestalterischen Leitideen entstand ein schlüssiges Gesamtkonzept. Nutzung, Raumgestaltung und Ausstattung wurden dabei aufeinander abgestimmt und in die bestehende Arbeitswelt integriert.
Möbelmesse
Mit Mitarbeitenden, Führungskräften und Betriebsräten wurden vor der Ausschreibung alle primären Möbelelemente in einer Möbelmesse auf Ihre funktionale Eignung, Ergonomie, Verarbeitung und das Design abgestimmt und bewertet. Hieraus entstand eine klares Anforderungsprofil für die spätere Ausschreibung und Beurteilung der Ausschreibungsergebnisse.
Realisierung
Unsere Begleitung endete nicht mit dem fertigen Konzept. Wir unterstützten die Auswahl und Beschaffung der Ausstattung und Möblierung und begleiteten die Umsetzung vor Ort. So konnten die gemeinsam entwickelten Anforderungen und gestalterischen Entscheidungen konsequent in die gebaute Realität übertragen werden.
Es wurden in diesem Projekt auch Sonderbauten realisiert, deren Anforderungen nicht durch Standardprodukte erfüllt werden konnten. Leistungsstarke akustisch wirksame Schiebewände, ConnectCubes, Workshoptische oder spezielle Tablarstühle.
Das Ergebnis
Fazit
Heute steht den Mitarbeitenden ein vielseitiges und intuitiv nutzbares Flächenangebot zur Verfügung. Die neuen Bereiche ergänzen die bestehende Arbeitswelt und schaffen passende räumliche Voraussetzungen für unterschiedliche Tätigkeiten und Begegnungen.
Das Projekt zeigt, wie aus aktiver Beteiligung, fundierter Planung und konsequenter Umsetzungsbegleitung eine Arbeitsumgebung entsteht, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen ihrer Nutzerinnen und Nutzer orientiert.
… und jetzt messbar höhere Anwesenheiten seit der Umsetzung erfährt.
Unser Beitrag
Konzeption Begegnungs- und Kommunikationsflächen
Entwicklung hybrider Kollaborationsformate
Mitarbeitendenworkshops und Nutzungsszenarien
Planung Workshop-, Austausch- und Fokusbereiche
Gestaltungskonzept
Beschaffung der Ausstattung und Möblierung
Umsetzungsbegleitung bei der Realisierung